Hier finden Sie einige Projekte aus den vergangenen Jahren, die besondere technische und organisatorische Anforderungen an uns stellten. Wir möchten Ihnen damit einen Begriff von der Bandbreite unserer Dienstleistungen geben.

 

Rückkehr nach zwei Jahren: BEUYS AND BEYOND – Teaching as Art Projekt der Deutschen Bank in Lateinamerika

Nach einer zweijährigen Tournee durch Südamerika ist die Ausstellung „BEUYS AND BEYOND – Teaching as Art“ zu Ende gegangen und ins Tandem Lagerhaus zurückgekehrt.

Nach einer zweijährigen Tournee durch Südamerika ist die Ausstellung „BEUYS AND BEYOND – Teaching as Art“ zu Ende gegangen und ins Tandem Lagerhaus zurückgekehrt.

Die umfangreiche Schau präsentierte mehr als hundert Bilder, Zeichnungen und Grafiken von Joseph Beuys und seinen Schülern Lothar Baumgarten, Jörg Immendorff, Imi Knoebel, Katharina Sieverding, Blinky Palermo und Norbert Tadeusz.

Die Werke wurden an jeder Station mit Arbeiten aus den jeweiligen nationalen oder regionalen Kunstszenen konfrontiert und in Beziehung gesetzt. So gelang eine besondere und intensive Auseinandersetzung mit dem Wirken von Joseph Beuys als Lehrer und seinem Einfluss auf Künstler weltweit.

Beteiligt waren Museen und Institute in Santiago de Chile, Buenos Aires, Mexico City, Monterrey, Bogotá und Sao Paulo zwischen Februar 2010 und November 2011.

Tandem besorgte die Zusammenstellung und Verpackung aller Werke aus Deutschland und Europa und organisierte die Tournee durch die beteiligten fünf lateinamerikanischen Länder in Zusammenarbeit mit örtlichen Partnern.

www.db-artmag.de

Die Rückkehr der Ausstellung ist Anlass für einen Rückblick auf unsere Arbeit im Jahr 2011

Das MAMCO in Genf zeigte „Zermatt ! Zermatt ! Z...ermattet !“ Cosima von Bonins rotierende Ausstellung , die im Herbst unter dem Titel „CUT! CUT! CUT!“ weiter ins Kölner Museum Ludwig wanderte.

Tandem besorgte die Transporte von Bristol über Genf nach Köln in kollegialer Zusammenarbeit mit Schlien & Friends und Roggendorf Fine Art Service.

Eine künstlerische Position, die uns seit der Ausstellung im Haus Konstruktiv in Zürich besonders nahe gekommen ist, sind die Arbeiten von Charlotte Posenenske. Die internationale Wertschätzung für ihr Werk ist in den letzten Jahren zunehmend gewachsen, und diese Wertschätzung war auch an einer steigenden Zahl von Transporten ablesbar.

Neben dem vielfältigen Galeriegeschäft mit seinen Transporten zwischen Ateliers, Ausstellungen und Sammlern sorgten die Auktionshäuser wieder für die saisonalen Spitzen im Frühjahr und Herbst.

Unsere regelmäßigen Touren, die uns im Wochentakt nach London, Paris, Berlin, München und in die Schweiz führen, ermöglichen eine unerreichte und einzigartige Dichte von Beiladungen für unsere Kunden.

Das Volumen der Luftfrachtsparte legte noch einmal zu, hier erweist sich unsere Mitgliedschaft im Netzwerk von Icefat als unerlässliche Unterstützung im internationalen Verkehr.

Nachdem wir die Erweiterung unseres Kunstlagers an der Maybachstraße auf 1.200 m² im vergangenen Jahr abgeschlossen haben, planen wir nun den Umzug  des gesamten Unternehmens an diesen Standort. Weitere 600 m² für den Umschlag und großzügige Büroflächen tragen dem gewachsenen Geschäft Rechnung und werden unsere Arbeit in den nächsten Jahren erleichtern.

Nach mehr als 25 Jahren im dörflichen Bachem wird uns der Abschied vom alten Gebäude mit seiner besonderen Atmosphäre nicht ganz leichtfallen; aber der Umzug an den neuen Firmensitz, der den Anforderungen des modernen Speditionsbetriebs weit mehr genügt, verspricht auch neue Möglichkeiten - und ein wenig Abenteuer.

Begleiten Sie uns auf dem Weg dorthin und durch dieses Jahr – wir wollen uns und Ihnen weiter treu bleiben!

 
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MIWA YANAGI Biennale Venedig 2009

Die japanische Künstlerin Miwa Yanagi vertritt ihr Land bei der Biennale 2009 in Venedig. Sie plant die Präsentation von vier großen Schwarz-Weiß-Fotografien in überdimensionalen schwarzen Reliefrahmen.

Während die Produktion der vier doppelten Fotopaneele im Düsseldorfer Fotostudio Grieger bereits nach Plan begonnen hat, existieren für die Rahmen bislang nur Entwürfe und 3-D-Studien.

Zwei Monate vor der Biennale sucht die Künstlerin immer noch einen Produzenten für die Rahmen, die mit ihrem Außenmaß von 3 x 4 Metern ein entscheidendes Momentum der Präsentation im japanischen Pavillon sind. Sie sollen frei im Raum stehen und dabei den Eindruck riesenhafter Fotorahmen für den heimischen Schreibtisch erwecken.

Weder für die Herstellung der äußeren Reliefs noch für die Konstruktion des Innenrahmens  in der geforderten Stabilität gab es eine Lösung.

Ende März 2009 trifft Klaus Hillmann bei Tandem mit Miwa Yanagis Galeristen Friedrich Loock zusammen; als das Gespräch auf die Probleme mit den Biennale-Arbeiten kommt, bietet Klaus Hillmann an, sich an der Suche nach einer Lösung zu beteiligen. Er entwirft die Konstruktion für vier demontierbare Großrahmen, die die beiden Fotopaneele zu einem Bild verbinden und samt dem breiten Dekorrahmen frei im Raum stehen lassen.

Vier Wochen nach dem ersten Gespräch mit Friedrich Loock nehmen die Baupläne und ihre mögliche Ausführung  erste Gestalt an:

In Christian Schröder und seiner Kunststoffverarbeitung Lignus im westfälischen Löhne findet er nicht nur den richtigen Partner für die Übersetzung des Reliefmusters auf die großen Rahmen, sondern auch einen ingeniösen Hersteller für das komplizierte Innenleben der Dekorrahmen.

Die Kölner Schreiner Peter Gutjahr und Dirk Wiesemann zeichnen mit dem Schlosser Thorsten Schreiter / f-punkt für die Ausführung der inneren Paneelrahmen und der Rückenstütze verantwortlich. Sie bereiten gemeinsam die vom Studio Grieger in Düsseldorf produzierten Fotopaneele für den Zusammenbau vor und entwickeln die Details für die verborgene Stützkonstruktion und ihre rückwärtige Verkleidung.

Zweihundert Kilometer von einander entfernt arbeiten die Handwerker aus Löhne und Köln an den verschiedenen Bestandteilen der Rahmen. Vier Wochen bleiben bis zum Aufbau in Venedig.  Klaus Hillmann hält engen Kontakt mit allen Beteiligten und stimmt alle Details immer wieder mit der Künstlerin und ihrer Projektleiterin Natsuko Odate ab.

Am 25.Mai 2009, fünf Tage vor dem geplanten Aufbau in Venedig und genau zwei Monate nach dem ersten Gespräch über das Projekt Biennale, kommt es in Köln zur Stunde der Wahrheit: In Anwesenheit von Miwa Yanagi und allen Beteiligten werden die mehr als fünfzig Bestandteile eines ersten Rahmens  zusammengebaut: alles passt perfekt. Nun werden die letzten drei Dekorrahmen vollendet und in Transportkisten gepackt, am 28. Mai verlässt Miwa Yanagis Biennale-Beitrag den Werkhof von Lignus in Löhne.

Am 30. Mai erreicht der Lastwagen wie vorgesehen die letzte Frachtfähre vom Festland nach Venedig, wo der Aufbau sofort beginnt. Attila Kormos, langjähriger Mitarbeiter bei Tandem und technisch so erfahren wie erfindungsreich, fliegt den vier Rahmen hinterher und unterstützt das Team des japanischen Pavillons beim Aufbau. Alle vier Rahmen werden rechtzeitig und entwurfsgerecht montiert; die Eröffnung der Biennale wird für Miwa Yanagi und den japanischen Kurator zu einem großen Erfolg.

 
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RICHARD LIPPOLD 2008

Tandem gewinnt die Ausschreibung zur Demontage der riesigen hängenden Messingskulptur von Richard Lippold im Foyer der Zwillingstürme der Deutschen Bank AG in Frankfurt/Main.

Tandem gewinnt die Ausschreibung zur Demontage der riesigen hängenden Messingskulptur von Richard Lippold im Foyer der Zwillingstürme der Deutschen Bank AG in Frankfurt/Main.So beginnt das Jahr 2008 mit einer ungewöhnlichen und großen Aufgabe, einem der anspruchsvollsten Aufträge, mit dem Tandem je betraut wurde. Die beiden Türme werden ab 2008 Jahren aufwendig saniert und modernisiert, die gesamte Haustechnik und die Fassade werden erneuert. Nach der Räumung des Gebäudes blieb nur Richard Lippolds große, das Foyer beherrschende Skulptur noch an ihrem Platz. Sie besteht aus zwei über dreißig Meter langen, im Querschnitt dreieckigen und an beiden Enden spitz zulaufenden „Nadeln“, deren größter Umfang bei etwa 150 cm liegt. Sie verlaufen horizontal aus der Tiefe des Foyers und ragen schließlich über mehrere Knicke hinweg 20 m hoch senkrecht in den „Himmel“ des Foyers hinein. Sie werden von fast tausend von der Decke herab hängenden Aluminiumstäben umspielt.  Es gilt, die Skulptur ohne Beschädigung ihrer empfindlichen Messinghülle so abzubauen, dass eine spätere Installation wieder möglich sein würde.

Demontage der riesigen hängenden Messingskulptur von Richard Lippold im Foyer der Zwillingstürme der Deutschen Bank AG in Frankfurt/Main.Im Bieterverfahren kann sich Tandem mit einem Konzept durchsetzen, dass zunächst die vollständige Einrüstung der Skulptur vorsieht. Erst auf dieser sicheren Plattform soll mit der Reinigung und Schutzverpackung und schließlich mit der Zerlegung der beiden Körper begonnen werden. Der Präsident der amerikanischen Richard Lippold Foundation, Augusto Morselli, berät Tandem bei Detailplanung und war während des Abbaus zugegen. Vor dem Beginn vermessen Ingenieure der Fa. Grandjean & Kollegen aus Frankfurt die Skulptur und ihre Lage im Raum. Als erster Schritt folgt die Abnahme der tausend Aluminiumstäbe mit Hilfe eines Hubliftes. Sie werden einzeln markiert und in vorbereitete Maßkisten verpackt.

Tandem gewinnt die Ausschreibung zur Demontage der riesigen hängenden Messingskulptur von Richard Lippold im Foyer der Zwillingstürme der Deutschen Bank AG in Frankfurt/Main.Der Aschaffenburger Gerüstbauer Kolb & Kern errichtet im Innern des Foyers ein Gerüst, das die Skulptur allseitig umfasst. Drei Tage lang reinigen Tandem-Mitarbeiter die Messingskulptur, vermessen sie und hüllen sie in eine mehrlagige Schutzverpackung aus Vliesstoff, doppeltem Kantenschutz und Stretchfolie. Erst danach ist es möglich, die immer noch an Drahtseilen hängende Skulptur insgesamt am Gerüst zu fixieren und zu sichern. Die Elemente der inneren Aluminiumstruktur sind an allen Knickpunkten ineinander gesteckt und verschraubt. Nach Abnahme der deckenden Messingplatten in diesen Bereichen wurden die Verbindungen gelöst und die Drahtseile abgenommen. Stück für Stück werden nun die einzelnen Elemente, immerhin bis zu 500 kg schwer, mit Hilfe von Flaschenzügen in vorbereitete Hohlräume des Gerüstes zum Boden abgelassen. Dort werden sie in Transportkisten verpackt, auf einen Sattelschlepper verladen und auf unser Lager gebracht. Der Abbau beginnt am 7.1.2008 und endet planmäßig am 18.1.2008. Seine Durchführung erfüllt alle zeitlichen und technischen Vorgaben und verläuft störungs- und schadenfrei. Für den Auftraggeber erstellt Tandem eine vollständige Dokumentation der Abnahme.

 
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JÖRG IMMENDORF IN CHINA 2001 - 2003

In nur drei Wochen organisiert Tandem den Transport der großen Jörg Immendorff Ausstellung, die anlässlich des dreißigsten Jahrestags der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen China und der Bundesrepublik Deutschland unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Gerhard Schröder in Peking und Shanghai gezeigt wird.

Jörg Immendorf in China Tandem KunsttransporteNach der klimasicheren Verpackung der Werke für den Seeweg nach China war die Wiederverpackung in Shanghai eine besondere Herausforderung, da vor Ort kein geeigneter Partner zur Verfügung stand.

Klaus Hillmann reist nach Shanghai und weist eine Mannschaft von Mitarbeitern der Halle des Volkes in Shanghai und eines lokalen Industrieverpackers ein. Das ad-hoc-Team, zu dem auch der Restaurator des Pekinger Nationalmuseums gehört, schließt die Wiederverpackung in zwei Tagen ab; alle Werke kehren wohlbehalten heim.

 
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DEUTSCHE BÖRSE 2000

Für den Neubau der Deutschen Börse AG Frankfurt/Main wird unter der Leitung von Jean-Christophe Ammann eine ehrgeizige Sammlung von Fotoarbeiten zusammengetragen, die in regelmäßigem Wechsel in den beiden Haupthäusern der Gruppe in Frankfurt und Luxemburg gezeigt wird.

Deutsche Börse, Hängung und Montage Tandem KunsttransporteSeit dem Beginn der Sammlung ist Tandem zuständig für die Transporte, die Überprüfung der Neuzugänge und die regelmäßige Pflege des Bestandes.

Die Umhängung von zwei Dritteln des Bestandes von mehr als 600, z. T. großformatigen Werken wird von unseren Teams in der Regel an vier Wochenenden bewerkstelligt.

Auch für die Hängung der Sammlung in der neuen Hauptverwaltung in Eschborn wird Tandem zuständig sein. Diese beginnt  im Jahr 2010.

 
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„DUFT - Kulturgeschichte des Parfums“ 1997 / 1998

Im Jahr 1997 betraut das Comité Français du Parfum Tandem mit der Durchführung einer groß angelegten Ausstellungstournee zur Kulturgeschichte des Parfums, die durch acht deutsche Museen geführt wurde.

Darunter sind so unterschiedliche Häuser wie das Deutsche Museum in München, der Palmengarten in Frankfurt, das Kloster zum Heiligen Kreuz Rostock oder das Technikmuseum in Berlin und das Hygienemuseum in Dresden.

Neben dem Auf- und Abbau der Ausstellung  zählen zu unseren Aufgaben die  Anpassung der bestehenden Ausstellungsarchitektur an den jeweiligen Schauplatz sowie kuratorische Eingriffe; eine besondere Herausforderung stellen die kurzen Auf- und Abbauzeiten zwischen den Stationen und die kontinuierliche Pflege des Ausstellungsgutes dar: Dazu gehören antike und historische Flacons, Originalwerkzeuge, multimediale Stationen, Schautafeln und Rohstoffe. Letzte Station wird auf Vermittlung von Tandem das Kloster zum Heiligen Kreuz in Rostock, nachdem Tandem das Comité Français du Parfum vom Reiz des alten Klosters als Ausstellungsort überzeugen und die Ostseesparkasse als Sponsor sichern kann.

 
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CENTURY / GALAXY / MERCURY 1995 -1996 – 1997

Die griechisch-amerikanische Reederei Celebrity Cruises lässt auf der Meyer-Werft in Papenburg drei große Kreuzfahrtschiffe bauen. Zur modernen Konzeption dieser Schiffe, die sich an ein junges und modernes Publikum wenden sollen, gehört die umfassende und sorgfältig kuratierte Ausstattung mit moderner Kunst.

Jeweils 350 - 450 Bilder, Grafiken, Skulpturen und Installationen aus führenden internationalen Galerien werden in wenigen Wochen nach Stapellauf der Schiffe hochseefest und diebstahlsicher installiert.

Tandem wirkte bei der Platzierung  der Werke mit und beriet die Auftraggeber in allen technischen Fragen der Rahmung und Pflege bis hin zur Beschaffung zeitgenössischer deutscher Werke. Herausfordernd ist die Integration der Montage-Arbeiten in den Ablauf der übrigen Gewerke auf der Werft.

 
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